Vortrag: Wo in der Soester Hellwegbörde holen sich die Greifvögel ihre Nahrung?


Neben den „klassischen“ Feldvogelarten wie dem Rebhuhn, der Feldlerche oder der Schafstelze, verzeichnen auch die Greifvögel der Offenlandschaft immer mehr Rückgänge durch die kontinuierlich voranschreitende Intensivierung der Landwirtschaft. Nicht nur anspruchsvolle Arten wie Wiesenweihe oder Rotmilan sind betroffen, auch die Bestände ehemals häufiger Arten wie dem Turmfalken sind abnehmend. Neben geeigneten Brutplätzen ist insbesondere die Nahrung in der Brutzeit ein limitierender Faktor für die Greifvogelpopulationen. Im Brutzeitraum Mitte April bis Ende Juli 2018 wurden in der Hellwegbörde im Kreis Soest im Rahmen einer Bachelorarbeit Untersuchungen zu präferierten bzw. gemiedenen Nahrungshabitaten der Offenlandgreifvögel durchgeführt. Aus den Ergebnissen lassen sich geeignete Schutzmaßnahmen für die Greifvögel in der Offenlandschaft ableiten, welche auch auf andere Agrarregionen übertragbar sind.

Leitung: Biologische Station Kreis Unna | Dortmund
Referent: Patrick Hundorf (B.Eng. Landschaftsentwicklung, Osnabrück)
Zeit: Mittwoch 06.11.2019, 19.30 Uhr
Ort: Bergkamen-Heil, Ökologiestation, Westenhellweg 110


Veranstaltungsort
Ökologiestation des Kreises Unna

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