Vortrag: Was heißt „ökologisch imkern?“


Betrachtungen über eine artgerechte und nachhaltige Bienenhaltung
Die Honigbiene ist weltweit in vielfacher Hinsicht bedroht, zuvorderst durch die Varroamilbe und durch die von ihr übertragenen, hauptsächlich viralen Erkrankungen, durch in der Landwirtschaft oder in Privatgärten eingesetzte Insektizide, durch Klimaveränderungen oder durch die Verarmung der Landschaft an für die Bienen essentiell wichtigen Trachtpflanzen.
Spielt aber auch die Bienenhaltung in diesem Kontext eine Rolle? Es gibt verschiedene imkerliche Betriebsweisen, die ertragsorientierte, die zuchtoptimierte, die trachtoptimierte oder die wesensgemäße. Doch welche tut dem Bienenvolk gut, stärkt seine Widerstandskraft gegenüber den externen, schädlichen Einflüssen ? Welche Erkenntnisse liefert heute die wissenschaftsbasierte Bienenkunde über eine artgerechte Bienenhaltung? Wie muss die Naturausstattung des Lebensraums von Apis mellifera aussehen, damit Biene und Umwelt eine sich gegenseitig unterstützende ökologische Einheit bilden?
Auf solche Fragen möchte der Vortrag Antworten finden.

Leitung: UMWELTZENTRUM WESTFALEN, Heinrich Behrens
Zeit: Mittwoch 09.09.20, 19.00 – 21.00 Uhr
Ort: Ökologiestation in Bergkamen
Kosten: 5,00 Euro je Teilnehmer
Anmeldung: bis 02.09. beim UMWELTZENTRUM WESTFALEN


Veranstaltungsort
Ökologiestation des Kreises Unna

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